Am 18.2. fand im Düsseldorfer Rathaus der Regionalwettbewerb der Region Düsseldorf III statt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister Josef Hinkel, der die Jugendlichen auf die Bedeutung der Debatte im öfffentlichen Raum hinwies und seine Hoffnung ausdrückte, dass sich unter den Anwesenden die Politikerinnen und Politiker der Zukunft befänden, zeigten 60 Schülerinnen und Schüler der beiden Altersgruppen ihre Kompetenzen in der Sachkenntnis, dem Ausdrucksvermögen, der Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Im Finale standen sich in der Altersgruppe 1 Elisa Hamann, Mert Köksal (beide Gymnasium Am Kothen/Wuppertal), Lilly Rosenberg (Wim-Wenders-Gymnasium, Düsseldorf) und Katie Stobrawe (Leibniz-Gymnasium/Dormagen) gegenüber und debattierten über die Frage „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“ Elisa Hamann und Mert Köksal konnten die Jury dabei besonders überzeugen. – In der Altersgruppe 2 konnten sich zu der Frage „Sollen »kaufe jetzt, zahle später«-Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden?“ Anton Plachke (Wim-Wenders-Gymnasium, Düsseldorf) und Matti Juntermanns (St.-Bernard-Gymnasium/Willich) gegen Leni Klinkhammer (Leibniz-Gymnasium/Dormagen) und Olivia Pompa (Wim-Wenders-Gymnasium, Düsseldorf) durchsetzen.
Am Mittwoch, den 18.02.2026 fand der Regionalwettbewerb der Region Münster 2 statt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin, Frau Schlüter, ging es im Foyer C um organisatorische Fragen rund um den Wettbewerb, aber natürlich auch um die Fragen des diesjährigen Wettbewerbs. In der ersten Runde lauteten diese für die Sekundarstufe 1: Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?
In der Sekundarstufe 2 ging es zunächst um die Frage, ob eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden soll. Diese und andere Fragen diskutierten 48 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 10 sowie der Oberstufe von Schulen aus der ganzen Region Münster 2, die sich von Gelsenkirchen bis Ibbenbüren erstreckt.
In einem fairen Wettstreit boten sie ihren zuschauenden Mitschülern in einer 24-minütigen Debatten viele Argumente, die es bei einer Entscheidung zu berücksichtigen gilt. Ganz im Sinne des Reglements von Jugend debattiert, dem Debattierwettbewerb der Hertie-Stiftung, wurden Argumente ins Feld geführt, die die Gegenseite kritisch beleuchteten und verdeutlichen sollten, dass eine Änderung des Ist-Zustands unter Umständen erforderlich sei. Da es keine öffentliche Abstimmung gibt, war es Aufgabe des Zuschauers, sich eine Meinung zu bilden und selbst zu urteilen. Die regen Diskussionen in den Pausen zwischen zwei Debatten zeigten, dass die präsentierten Argumente auf offene Ohren gestoßen waren.
Auch bei den Fragen, ob auf allen öffentlichen Plätzen im Regierungsbezirk Münster kostenloses WLAN angeboten werden soll und ob die Veröffentlichung von Wahlumfragen im Vorfeld von Wahlen verboten werden soll, flogen die Argumente hin und her und so mancher kam ins Zweifeln, obwohl ihm eigentlich vor der Debatte bereits alles klar gewesen war.
Die Jurorinnen, die die Bewertung der Debattierfähigkeit der Schüler nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft feststellen sollten, hatten keine leichte Aufgabe. Zwei Debattenrunden mussten reichen, um unter den Debattierenden diejenigen auszumachen, die sich in ihrer Debattierfähigkeit besonders hervortaten.
Unter den ASGSG-Schülern der Altersgruppe 2 gab es für beiden Q1-Schüler Florian Bösing und Niklas Arndt einen Doppelerfolg, da sie beide die Plätze zwei und eines in ihrer Altersgruppe belegten. Die Plätze drei und vier in dieser Altersgruppe belegten Amelie Wunnicke vom Schillergymnasium in Münster und Benedikt Fischer vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop.
In der Altersgruppe 1 (Jahrgangsstufe 8 bis 10) belegten Friederike Kuhrs von der Mathilde Anneke-Gesamtschule in Münster und Jule Becker vom Schillergymnasium die Plätze vier und drei. Die ersten beiden Plätze gingen an Mia Aupers, ebenfalls von der Mathilde Anneke-Gesamtschule in Münster und an Frieda Schütte vom Sankt Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen.
Für die Siegerinnen aus beiden Altersstufen geht es am 25. März an der Ruhr-Universität Bochum weiter, wenn im Regionalwettbewerb Schüler aus dem ganzen Bundesland mit ihnen debattieren.
Zu welchem Thema? Nun, das Geheimnis lüftet sich erst 10 Tage vor dem Wettbewerbstag!
An dieser Stelle gilt ein großer Dank Frau Ahlemeier sowie allen Juroren, dem Turnierleitungsteam, den Hausmeistern, dem Team der Cafeteria und dem GK SW EF von Frau Graw, der an allen Ecken und Enden mithalf, dass dieser Tag gelungen über die Bühne ging.
Am 09. Februar fand der Regionalwettbewerb der Region Köln 3 in der Kölner Königin-Luise-Schule statt. Die Schulsiegerinnen und Schulsieger aus 16 Schulen aus Köln und dem Umland maßen ihr Können und debattierten zu Fragen wie „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“ oder „Soll eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden?“.
Jeweils vier Jugendliche aus den Sekundarstufen I und II konnten die Jurys dabei besonders überzeugen und zogen in das Finale ein.
Vor den Finaldebatten lobte die Bezirksbürgermeisterin der Kölner Innenstadt Julie Cazier, selbst ehemalige Jugend-debattiert-Lehrerin, das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Insbesondere hob sie die Wichtigkeit des fairen Austausches von Argumenten für unsere Demokratie hervor und würdigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Botschafter einer demokratischen Debattenkultur.
In der Finaldebatte der Altersgruppe 1 konnten sich dann in einer engagierten Debatte zur Frage des KI-Einsatzes in Prüfungen Liv Döding vom Abteigymnasium und Sarah Pawelczyk vom Geschwister-Scholl-Gymnasium gegen ihre Mitdebattantten Edda Ruppel (Albert-Schweitzer-Gymnasium) und Zaki Nassim (Gymnasium Thusneldastraße) durchsetzen.
In der Altersgruppe 2 konnten die Regionssieger Maurice Echterhagen vom Albert-Schweitzer-Gymnasium und Jano Schwerdfeger vom Gymnasium Pesch in einer Debatte um das Verbot von „buy now, pay later“-Bezahlmodellen Jakob Brünnagel (Abteigymnasium) und Lara Krispin (Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium) auf die Plätze verweisen.
Am 1.10. fand der diesjährige Länderwettbewerb „Debattieren in Sprachlerngruppen“ mit NRW-Beteiligung statt. Ihr findet hier einen ausführlichen Bericht.
Am Freitag, dem 27.6.25, fand nun schon zum vierten Mal das Landesfinale im Rahmen des Programms „Debattieren in Sprachlerngruppen NRW“ statt. Erfreulicherweise konnte wieder der Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses einen würdigen Rahmen für die Debatten bieten. Bürgermeister Josef Hinkel begrüßte zum Auftakt alle Teilnehmenden herzlich im Rathaus. Im Anschluss wagten sich Schülerinnen und Schüler vom Erich-Broest-Berufskolleg in Essen, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Pulheim, des Georg-Büchner-Gymnasiums in Köln Weiden sowie des Theodor-Fliedner-Gymnasiums in Düsseldorf an das Format der Debatte. In der Qualifikation ging es um die Frage „Soll die Nutzung von Mobiltelefonen an den Schulen verboten werden?“. Im Finale ging es dann um die Frage „Soll Schülerinnen und Schülern die Annahme von Nebenjobs verboten werden?“. Dabei gelang es den Sprachlernenden, Chancen und Probleme jeweils im Gespräch zu prüfen. Die Jury zeigte sich in ihrer Bewertung der Debatten dementsprechend beeindruckt von der Gesprächs- die Ausdrucksfähigkeit der Debattantinnen und Debattanten, zumal alle erst seit relativ kurzer Zeit in Deutschland leben und die deutsche Sprache erlernen. Der Sieger der Finaldebatte, Igor Korol vom Theodor-Fliedner-Gymnasium, wird nun im Oktober Nordrhein-Westfalen im Länderwettbewerb vertreten. Wir wünschen ihm viel Erfolg.
Mit Katarina Eltzschig konnte sich beim heutigen Bundeswettbewerb eine NRW-Vertreterin auf einen der ersten vier Plätze debattieren. Beim mogigen Finale drücken wir ihr die Daumen!
Herzliche Glückwünsche an Katharina Eltzschig (AG I) und Gero Bongartz (AG II), die nun als Landessieger feststehen. Sie und die beiden Zweitplatzierten Julius Rüdiger (AG I) und Fritz Middendorf (AG II) treten für NRW am Bundeswettbewerb an. Viel Spaß und viel Erfolg!
Auch dieses Jahr wird das Landesfinale auf der Homepage des Landtags live gestreamt. Unter https://lt.nrw/jugend-debattiert kann man am morgigen 11.4. ab etwa 12:50 Uhr den Debatten und dem Rahmenprogramm folgen, ohne nach Düsseldorf zu reisen.Viel Spaß!